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Tagung Konferenz

Alexander von Humboldt: Die ganze Welt. Der ganze Mensch

Aus Anlass seines 250. Geburtstags richtet die Konferenz ihren Blick auf die zahlreichen Perspektiven, die sich in der Auseinandersetzung mit Alexander von Humboldts Werk und Wirken ergeben. Die globale Reichweite seines Schaffens erzeugt bis heute ein breites und vielstimmiges Echo, dem man nur mit inter- und transdisziplinären Fragestellungen gerecht werden kann. Bei Humboldt ging es ums Ganze: die ganze Welt, der ganze Mensch. Die „Geschichte der Erkenntnis des Weltganzen“, wie es im Kosmos heißt, ist eine Geschichte von der Kultur des Menschen und seinem Zusammenleben mit der Natur in einer Welt, die sich der Mensch als Ganzes erst mit dem Eintritt in die Moderne erschließt, erobert und zu beherrschen lernt.
Die Konferenz nähert sich dem Werk und Wirken Alexander von Humboldts auf sechs thematischen Wegen: (1) Die Welt anders denken, (2) Weltklima und Anthropozän, (3) Kartographie und Räume des politischen Handelns, (4) Die ganze Welt der Kulturen, (5) Lokale Ressourcen und globale Wege, (6) Wisenschaftspraktiken im digitalen Zeitalter.

Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz zählen José Enrique Covarrubias Velasco (Mexiko), Ottmar Ette (Deutschland), Wessam Abdelaziz Farag Alieldin (Ägypten), Alberto Gómez Gutiérrez (Kolumbien), Vera M. Kutzinski (USA), Caroline Schaumann (USA), Hans-Joachim Schellnhuber (Deutschland) und Paulo Asthor Soethe (Brasilien).

Eine Veranstaltung des Akademienvorhabens „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Ibero-Amerikanischen Institut – PK, der Universität Potsdam und der Alexander von Humboldt Stiftung.

Veranstalter

Kontakt

Dr. Tobias Kraft