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Experimentierkurs

Das Netz des Lebens

Humboldt III: Geographie der Pflanzen – poppiger Mais und energiereiche Kartoffel

Datum

01.07.-
29.09.19

Mit dem Begriff „Netz des Lebens“ beschreibt der Naturforscher Alexander von Hum- boldt seine bedeutende Grunderkenntnis, dass alles mit allem verwoben ist. Laut Humboldt umspannt dieses Netz die ganze Erde und kein Teil davon kann unabhängig von den anderen Teilen überleben. Daher hat er sich auf seinen Forschungsreisen nicht nur mit einem bestimmten Thema befasst, sondern sammelte Erkenntnisse auf vielen verschiedenen Gebieten, setzte diese zueinander in Beziehung und bemühte sich um eine Gesamtschau der Naturkenntnisse.

Im Humboldtjahr 2019 wollen wir diesen Grundgedanken, dass alles mit allem zu- sammenhängt, aufgreifen und haben ein Experimentierkursangebot zusammen- gestellt, dem wir den von Humboldt geprägten Namen „Netz des Lebens“ gegeben haben: Im Laufe des Jahres können die Besucherinnen und Besucher des Extaviums spannende Experimente aus den verschiedenen Disziplinen, mit denen sich Alex- ander von Humboldt auseinandergesetzt hat, selbst durchführen.

Das Humboldtsche „Netz des Lebens“ spannt sich über vier Experimentierkurse, die jeweils drei Monate lang in den Laboren des Extaviums angeboten werden. Die ein- zelnen, Experimentierkurse können ohne Vorwissen und unabhängig von den anderen Kursen durchgeführt werden:

Januar-März
Humboldt I: Ursprung der Elektrizität – haarsträubende Experimente
April-Juni
Humboldt II: Zwischen Wasser- und Luftozean – die Kraft des Unsichtbaren
Juli-September
Humboldt III: Geographie der Pflanzen – poppiger Mais und energiereiche Kartoffel
Oktober-Dezember
Humboldt IV: Untrennbar verbunden – vom mag(net)ischen Gestein zum Elektromotor


Humboldt III: Geographie der Pflanzen – poppiger Mais und energiereiche Kartoffel
Nahrung zu sich nehmen muss ein jeder, der Energie zum Leben, Bewegen und Den- ken haben möchte. Essen ist also seit Menschengedenken (und schon lange davor) Bestandteil des Lebens. Mit Essen spielt man zwar nicht, aber experimentieren, um schlauer zu werden, das darf und soll man bei uns.

Was wusste man zu Humboldts Zeiten?
Schon seit Tausenden von Jahren betreiben Menschen einen globalen Handel, zum Beispiel mit Gewürzen. Das war und ist notwendig, weil Pflanzen oft nur unter bes- timmten  klimatischen Bedingungen wachsen können. Mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus (1451 – 1506) im Jahre 1492 kamen für die Europäer neue energiereiche
Pflanzen wie Kartoffeln, Mais und Kakao hinzu. Um 1800 gab es Energie dann auch in einer neuen, nutzbaren Form. Zur Energiegewinnung und -speicherung in Form von elektrischem Strom machte Alessandro Volta (1745 – 1827) eine geniale Erfindung: die Batterie.

Diesen Fragen gehen wir nach:
Warum platzt Popcorn? Wieviel Energie steckt in Pflanzen? Wieso können Kartoffeln eine LED zum Leuchten bringen? Wie arbeitet eine Batterie?

Kontakt

Extavium – Das wissenschaftliche Mitmachmuseum
0331 - 60 12 79 59