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Experimentierkurs

Das Netz des Lebens

Humboldt IV: Untrennbar verbunden – vom mag(net)ischen Gestein zum Elektromotor

Datum

03.10.19.-
05.01.20

Mit dem Begriff „Netz des Lebens“ beschreibt der Naturforscher Alexander von Hum- boldt seine bedeutende Grunderkenntnis, dass alles mit allem verwoben ist. Laut Humboldt umspannt dieses Netz die ganze Erde und kein Teil davon kann unabhängig von den anderen Teilen überleben. Daher hat er sich auf seinen Forschungsreisen nicht nur mit einem be- stimmten Thema befasst, sondern sammelte Erkenntnisse auf vielen verschiedenen Gebieten, setzte diese zueinander in Beziehung und bemühte sich um eine Gesamtschau der Na-turkenntnisse.

Im Humboldtjahr 2019 wollen wir diesen Grundgedanken, dass alles mit allem zusammenhängt, aufgreifen und haben ein Experimentierkursangebot zusammengestellt, dem wir den von Humboldt geprägten Namen „Netz des Lebens“ gegeben haben: Im Laufe des Jahres können die Besucherinnen und Besucher des Extaviums spannende Experimente aus den ver- schiedenen Disziplinen, mit denen sich Alexander von Humboldt auseinandergesetzt hat, selbst durchführen.

Das Humboldtsche „Netz des Lebens“ spannt sich über vier Experimentierkurse, die jeweils drei Monate lang in den Laboren des Extaviums angeboten werden. Die einzelnen Expe- rimentierkurse können ohne Vorwissen und unabhängig von den anderen Kursen durchgeführt werden.

Januar-März
Humboldt I: Ursprung der Elektrizität – haarsträubende Experimente
April-Juni
Humboldt II: Zwischen Wasser- und Luftozean – die Kraft des Unsichtbaren
Juli-September
Humboldt III: Geographie der Pflanzen – poppiger Mais und energiereiche Kartoffel
Oktober-Dezember
Humboldt IV: Untrennbar verbunden – vom mag(net)ischen Gestein zum Elektromotor


Humboldt IV: Untrennbar verbunden – vom mag(net)ischen Gestein zum Elektromotor
“Magnete? Kenn’ ich. Strom? Kenn’ ich. Das soll beides das Gleiche sein? Das glaube ich erst, wenn ich es sehe.”  Dann mach mit und schaue es Dir an!

Was wusste man zu Humboldts Zeiten?
Durch wesentliche Entdeckungen zu Beginn des 18. Jahrhunderts konnten noch zu Humboldts Lebzeiten zwei große Disziplinen miteinander „verheiratet“ werden: Aus der Elektri- zität und dem Magnetismus wird der Elektromagnetismus. Für Humboldt ein wichtiger Schritt in der Zusammenführung verschiedener Disziplinen in eine Gesamtschau der Natur- phänomene. Und diese Hochzeit war einige Jahre später die Basis für die beginnende Elektrifizierung der Welt.

Diesen Fragen gehen wir nach:
Was ist eigentlich Magnetismus? Wo kommt er vor? Wieso können Magnete elektrischen Strom erzeugen, und andersherum? Wo nutzen wir diesen Effekt?

Kontakt

Extavium – Das wissenschaftliche Mitmachmuseum
0331 - 60 12 79 59