Festlicher Zug der Tecunas, Spix und Martius 1823–1831, Atlas: Tafel 13
Vortrag Ausstellung

Die Brasilienreise der Forscher Spix und Martius vor 200 Jahren

Vortrag von Gabriele Herzog-Schröder

Datum

06.02.19
19:00 Uhr

Adresse

Im Jahre 1800 wurde Alexander von Humboldt an der venezolanisch-­brasilianischen Grenze die Einreise nach Brasilien verwehrt. Als sich eine gute Dekade später das Land politisch öffnet, brechen 1817 die beiden bayerischen Forscher, der Zoologe Johann Baptist von Spix (1781–1826) und der Botaniker Carl Friedrich Philipp von Martius (1794–1868) zu ­einer der ersten großen wissenschaftlichen Brasilienexpeditionen auf. Auf abenteuerlichen Wegen erkunden sie drei Jahre lang diese unbekannte Welt und sammeln zahlreiche zoologisch, botanisch und ethnologisch bemerkenswerte Objekte und Proben. In ihren Schriften über das Leben indianischer Gesellschaften folgen sie dem Modell Humboldts.

Die Ethnologin Dr. Gabriele Herzog-Schröder (Ludwig-Maximilians-Universität München) stellt die beiden Forscher vor, die zu den Begründern der ethnologischen Brasilien- und Südamerikaforschung im deutschsprachigen Raum zählen. Im Rahmen der Ausstellung „Viagem de Spix e Martius pelo Brasil – Spix und Martius: Reisebetrachtungen aus Brasilien“ führt die Kuratorin Dr. Karen Macknow Lisboa (Universidade de São Paulo) in Ausstellung und Vortrag ein.

Veranstalter

Ibero-Amerikanisches Institut
Potsdamer Straße 37
10785 Berlin
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Kontakt

Kristin Wolter
030 266 454312