Podiumsdiskussion

Wissenschaft und Macht – von Sklaverei, Kolonialismus und Revolution

Festwoche der HU

Datum

26.08.19
19:00 Uhr

Adresse

Humboldt gilt als zweiter Entdecker Südamerikas, als Gegner der Sklaverei und des Kolonialismus – aber auch als Vertreter einer Wissenschaft, die von kolonialen Strukturen profitiert und selbst Teil eines Herrschaftsprozesses war. Die Diskussionen vor dem Hintergrund des entstehenden Humboldt Forums laufen heiß. Aber wie sieht die Humboldt-Rezeption in Südamerika aus? In der Veranstaltung wird die aktuelle Debatte aufgegriffen und aus südamerikanischer Perspektive kritisch beleuchtet.
Im Anschluss stellen Länder Süd- und Zentralamerikas ihre Wissenschaftslandschaft vor.

Mit: Dr. Sandra Rebok, Expertin Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“, Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
Prof. Dr. Mauricio Nieto Olarte, Departamento de Historia, Universidad de los Andes, Kolumbien
Prof. Dr. Iván Muñoz Duthil, Catédra Humboldt, Universidad de La Habana, Kuba
Moderation: Prof. Dr. Michael Zeuske, Institut für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte, Universität zu Köln

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Botschaft der Republik Kuba und dem Instituto Cervantes. Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut für Auslandsbeziehungen und den DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst.

Veranstalter

Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
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Kontakt

Humboldt-Universität zu Berlin